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Bildhauerei: Vom rohen Stein zur Form

Ein Einblick in die älteste aller Kunstformen: wie aus einem rohen Block durch Geduld, Werkzeug und Vorstellungskraft eine Skulptur entsteht.

28. Oktober 2026 cts_2000 1 Min. Lesezeit

Bildhauerei ist eine der ältesten künstlerischen Ausdrucksformen der Menschheit. Schon vor über 35.000 Jahren schnitzten Menschen kleine Figuren aus Mammutelfenbein, lange bevor es Schrift oder Architektur im heutigen Sinn gab.

Subtraktiv und additiv

Klassisch unterscheidet man zwei Wege: Beim subtraktiven Verfahren wird Material weggenommen, etwa beim Meißeln von Marmor oder Schnitzen von Holz. Beim additiven Verfahren entsteht die Form durch Hinzufügen, zum Beispiel beim Modellieren in Ton oder beim Gießen in Bronze.

Das Werkzeug macht die Handschrift

Spitzmeißel, Zahneisen und Flächeisen hinterlassen jeweils eigene Spuren im Stein. Wer genau hinsieht, erkennt an der Oberfläche einer Skulptur, wie sie entstanden ist und wie viel Geduld in ihr steckt.

In den kommenden Beiträgen schauen wir uns Materialien, Techniken und die Menschen hinter den Werken genauer an.

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